Wie läuft eine Haushaltsauflösung in Berlin ab?
Eine Haushaltsauflösung in Berlin läuft in sechs Phasen ab. Erst klären Sie Termine und Kündigung. Dann sichern Sie Dokumente und Andenken und sortieren Verwertbares aus. Es folgen die kostenlose Besichtigung mit schriftlichem Festpreis, die Räumung durch ein festes Team und die besenreine Übergabe. Vom ersten Anruf bis zur Übergabe vergehen oft nur wenige Tage.
Die ersten drei Phasen liegen bei Ihnen, die letzten drei bei uns. Wer die Reihenfolge einhält, verliert weder wichtige Papiere noch Zeit.
- Termine und Kündigung klären: Prüfen Sie die Frist im Mietvertrag. Legen Sie den Termin für die Übergabe mit dem Vermieter fest. Melden Sie Strom, Gas und Internet ab.
- Dokumente und Andenken sichern: Sortieren Sie Urkunden, Verträge, Fotos und Andenken aus, bevor geräumt wird. Verwahren Sie alles getrennt vom übrigen Hausrat.
- Verwertbares aussortieren: Markieren Sie gut erhaltene Möbel, Geräte und Sammlungen. Was sich verwerten lässt, rechnen wir an. Das kann den Preis senken.
- Kostenlose Besichtigung und Festpreis: Wir sehen uns den Haushalt an und schätzen das Volumen. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Der genannte Preis gilt.
- Räumung durch unser festes Team: Unser fest angestelltes Team räumt, trägt, verlädt und entsorgt alles. Leiharbeiter setzen wir nicht ein.
- Besenreine Übergabe: Wir kehren aus und übergeben die Wohnung leer. Sie zahlen erst nach der Abnahme, nie im Voraus.
Alle Details zur Leistung finden Sie auf unserer Seite zur Haushaltsauflösung in Berlin.

Welche Checkliste hilft bei der Haushaltsauflösung?
Eine gute Checkliste deckt drei Bereiche ab: Verträge und Termine, private Unterlagen und die Räumung selbst. Wer diese Punkte vor dem ersten Räumtag erledigt, vermeidet Zeitdruck, doppelte Wege und verlorene Papiere. Die zehn wichtigsten Aufgaben stehen in der Liste unten.
Arbeiten Sie die Liste am besten von oben nach unten ab. Die Punkte eins bis sieben erledigen Sie vor der Besichtigung, die letzten drei rund um den Räumtag.
- Mietvertrag kündigen und Übergabetermin mit dem Vermieter schriftlich festhalten
- Strom, Gas, Internet und Telefon abmelden oder ummelden
- Nachsendeauftrag bei der Post stellen
- Wichtige Dokumente sichern: Urkunden, Verträge, Versicherungen, Kontounterlagen
- Erinnerungsstücke, Fotos und Wertsachen getrennt verwahren
- Verwertbares kennzeichnen: gut erhaltene Möbel, Elektrogeräte, Sammlungen
- Angehörige fragen, welche Stücke sie übernehmen möchten
- Besichtigungstermin vereinbaren und sich das Angebot schriftlich geben lassen
- Zählerstände bei der Übergabe notieren und fotografieren
- Alle Schlüssel zählen und für die Übergabe bereitlegen
Zwei Punkte lohnen doppelte Sorgfalt: Papiere und Schlüssel. Verlorene Urkunden ersetzen Ämter nur langsam und gegen Gebühr. Fehlende Schlüssel führen bei der Übergabe schnell zu Streit mit dem Vermieter.
Was ist bei einer Haushaltsauflösung in Berlin besonders?
Drei Dinge prägen Berlin: Privathaushalte geben bis 3 m³ Sperrmüll pro Tag kostenlos an BSR-Recyclinghöfen ab. Vor vielen Häusern braucht der Transporter eine Halteverbotszone. Und im Altbau ohne Aufzug geht jeder Karton über enge Treppen. Das kostet Zeit und fließt in den Preis ein.
Kleine Restmengen bringen Sie also selbst zum Recyclinghof und sparen so Geld. Kleine Elektrogeräte nehmen die Höfe ebenfalls kostenlos an. Für einen ganzen Haushalt reichen 3 m³ pro Tag aber nicht. Dann übernimmt unser Team Transport und Entsorgung in einem Zug.
In dichten Kiezen ohne freie Parkplätze richten wir bei Bedarf eine Halteverbotszone vor dem Haus ein. Beim Altbau ohne Aufzug planen wir mehr Träger und mehr Zeit ein. Beides kalkulieren wir vorab ein. So kommt später keine Nachforderung.
Was kostet eine Haushaltsauflösung in Berlin?
Als Richtwert kostet eine 2-Zimmer-Wohnung in Berlin 700 bis 1.600 Euro. Eine 3-Zimmer-Wohnung liegt bei 1.200 bis 2.500 Euro, jeweils samt Entsorgung. Der genaue Preis hängt von Füllmenge, Etage und Zugang ab. Er steht nach der Besichtigung als schriftlicher Festpreis fest.
Gut Erhaltenes rechnen wir an, wenn sich etwas verwerten lässt. Das kann den Preis senken. Alle Preisfaktoren mit Beispielen zeigt der Ratgeber zu den Entrümpelungskosten in Berlin.
Ein Steuer-Tipp zum Schluss: 20 Prozent der Arbeitskosten können Sie als haushaltsnahe Dienstleistung absetzen, bis zu 4.000 Euro pro Jahr (§ 35a EStG). Das gilt nur für Arbeits- und Fahrtkosten, nicht für die Entsorgung. Sie brauchen eine Rechnung und zahlen per Überweisung. Die Auflösung des eigenen Haushalts kann darunter fallen.
Vorsicht bei Lockangeboten
Seriöse Anbieter nennen keinen Preis ohne Besichtigung. Meiden Sie Pauschalwerbung ohne Ortstermin und zahlen Sie nie im Voraus. Bei uns zahlen Sie erst nach der Abnahme.
Wer zahlt die Haushaltsauflösung?
Es zahlt, wem der Hausrat gehört. Beim Umzug oder Heimeinzug zahlt die Bewohnerin oder der Bewohner. Nach einem Todesfall zahlen die Erben. Bei leeren Objekten trägt der Eigentümer die Kosten. Wer das Erbe wirksam ausschlägt, ist nicht Erbe und muss die Wohnung grundsätzlich nicht räumen.
Beim Umzug ins Pflegeheim zahlen in der Regel die bisherigen Bewohner. Eigentümer zahlen, wenn sie ein geerbtes oder leeres Objekt für Verkauf oder neue Vermietung räumen lassen.
Nach einem Todesfall geht der Hausrat auf die Erben über. Mit ihm geht auch die Pflicht zur Räumung über. Wer das Erbe ausschlagen will, hat dafür sechs Wochen Zeit. Details klären Sie beim Nachlassgericht. Was in dieser Lage zu tun ist, erklärt unser Ratgeber zur Wohnungsauflösung im Todesfall.
Wie lange dauert eine Haushaltsauflösung?
Eine 2-Zimmer-Wohnung ist meist an einem Tag geräumt. Drei bis vier Zimmer dauern ein bis zwei Tage. Keller und Dachboden kommen obendrauf. Das Angebot erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden nach der Besichtigung. Es nennt einen festen Termin und einen klaren Zeitrahmen.
Auch bei knappen Terminen bleibt der Ablauf gleich: erst Besichtigung, dann Angebot, dann Räumung. Wie Sie den Zeitplan klug aufstellen, zeigt der Ratgeber zur Dauer einer Wohnungsauflösung.

Am Ende zählt das Ergebnis: eine leere, besenreine Wohnung und ein Übergabetermin, den Sie sicher halten.



